Montag, 27. August 2012

S. Teresa: Die innere Burg – Castillo - 170


6.W.K.5.10. Von daher sieht man gut, dass es keine Angelegenheit des Bösen ist; auch für die eigene Phantasie ist das nicht möglich, noch könnte der Böse Dinge vorgaukeln, die einen solchen Niederschlag, Frieden, Einklang und Fortschritt in der Seele zurücklassen, vor allem aber drei Dinge in hohem Grade: Erkenntnis von Gottes Größe, denn je mehr wir davon zu sehen bekommen, desto besser gibt sie sich uns zu erkennen; an zweiter Stelle Selbsterkenntnis und Demut, wenn man sieht, wie ein im Vergleich zum Schöpfer so vieler Großtaten so unzulängliches Ding es gewagt hat, ihn zu beleidigen oder auch nur anzuschauen; drittens: Geringachtung der Dinge dieser Welt, außer denen, die man im Dienst für diesen großen Gott einsetzen kann.

(Teresa von Avila, Wohnungen der Inneren Burg, Vollständige Neuübertragung, Gesammelte Werke Bd.4, Herder 2005, Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Ulrich Dobhan OCD, Elisabeth Peeters OCD)

10. Por donde se ve bien no ser cosa del demonio; que de la propia imaginación es imposible, ni el demonio podría representar cosas que tanta operación y paz y sosiego y aprovechamiento deja en el alma, en especial tres cosas muy en subido grado: conocimiento de la grandeza de Dios, porque mientras más cosas viéremos de ella, más se nos da a entender. Segunda razón: propio conocimiento y humildad de ver cómo cosa tan baja en comparación del Criador de tantas grandezas, la ha osado ofender ni osa mirarle; la tercera, tener en muy poco todas las cosas de la tierra, si no fueren las que puede aplicar para servicio de tan gran Dios.

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