Montag, 13. August 2012

Karmelitinnen in Venezuela - Carmelitas en Venezuela


El día 28 de Octubre 2011, es decir, una semana después, recibimos la providencial visita de un grupo de personas, representantes de la Arquidiócesis de Maracaibo, el Pbro. Néstor Primera y la Lcda. Ángela Hernández, en compañía de una delegación de KIRCHE IN NOT, Iglesia en Necesidad, institución de Alemania que apoya proyectos de la Iglesia en América Latina, a fin de entregar nuestro proyecto de construcción del Monasterio. Contamos ese día con la presencia y asesoría del equipo de ingenieros y arquitectos que han trabajado en la elaboración de nuestro sueño de Carmelo.

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Zwölf Nonnen gründeten 1995 den Karmel „Maria Königin der Engel” in der Diözese La Guaira in Venezuela. Schnell gab es neue Berufungen, so dass die Gemeinschaft im Laufe der Zeit um mehr als das Doppelte anwuchs. Aus verschiedenen Gründen zeigten sich die Klostergebäude als ungeeignet. Als wegen Unzulänglichkeiten der Wasserversorgung und der Kanalisation die Schwestern eineinhalb Stunden zurücklegen mussten, um Wasser zu holen und dabei viele der Ordensfrauen wurden durch den Genuss des Wassers krank wurden, weil das Wasser mit Krankheitskeimen verseucht war, entstand der Beschluss, an einen anderen Ort umzuziehen.


 Im Jahr 2000 fand sich in der Erzdiözese Valencia (in Chirgua) ein Bauernhof, der einer Familie gehörte, die bereit war, den Karmelitinnen einen Teil des Grundstücks zu überlassen um ein neues Kloster errichten zu können. In der Zwischenzeit bezogen die Schwestern in ein altes Gebäude, welches sich aber in einem schlechten Zustand befand. Auch war ein klausuriertes und kontemplatives Leben hier nicht möglich. Die Nonnen gingen in ein anderes Gebäude des Anwesens, das als Stall vorgesehen war. Hier wollten sie bleiben, bis sie endlich ein richtiges Kloster errichtet hätten.

Die Karmelitinnen von Chirgua erlebten im Jahre 2009 den schwärzesten Tag in ihrer Geschichte. Die sozialistische Regierung des Staatspräsidenten Chavez hatte angeordnet, dass es kein Privateigentum mehr geben dürfe. Es kamen bewaffnete Soldaten kamen und versetzten die Schwestern in Angst und Schrecken. Grund und Boden wurden enteignet und den Eigentümern weggenommen. Bis heute ist die Eigentumsfrage noch immer ungeklärt. Solange jedoch nicht klar ist, wem das Grundstück gehört, können die Schwestern kein Kloster bauen.

Es leben 25 Nonnen im ehemaligen Schweinestall, der in ein Kloster umfunktioniert wurde. „Heute blüht das Kloster zur Ehre der Heiligsten Dreifaltigkeit, zum Wohl unserer Seelen und der ganzen Kirche. In unseren Herzen beten wir für alle.”

„Kirche inNot“ hilft. Um den Karmelitinnen zumindest das Überleben zu sichern, hat die Organisation 7.500 Euro als erste Existenzhilfe versprochen.



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