Dienstag, 14. August 2012

S. Teresa: Die innere Burg – Castillo - 157


6.W.K.4.14. Es kommt aber vor, dass der Wille, auch wenn die Entrückung abebbt, so versunken bleibt und der Verstand so benommen ist, was einen Tag, ja sogar Tage andauert, dass sie dem Anschein nach unfähig ist, sich auf etwas einzulassen, außer dass sie den Willen zur Liebe erweckt, und dafür ist dieser hellwach, schläft aber fest, um die Anhänglichkeit an ein Geschöpf zuzulassen.


(Teresa von Avila, Wohnungen der Inneren Burg, Vollständige Neuübertragung, Gesammelte Werke Bd.4, Herder 2005, Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Ulrich Dobhan OCD, Elisabeth Peeters OCD)

[14] mas acaece, aunque se quita, quedarse la voluntad tan embebida y el entendimiento tan enajenado, y durar así día, y aun días, que parece no es capaz para entender en cosa que no sea para despertar la voluntad a amar, y ella se está harto despierta para esto y dormida para arrostrar a asirse a ninguna criatura.

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