Sonntag, 12. August 2012

S. Teresa: Die innere Burg – Castillo - 155


6.W.K.4.12. Ich bin, ohne es zu merken, weit vom Thema abgekommen. Verzeiht mir, Schwestern, und glaubt mir, dass ich nicht anders kann, als sehr traurig zu sein, nachdem ich bei Gottes Großtaten angelangt bin – ich meine, darauf zu sprechen komme –, wenn ich sehe, was wir durch eigene Schuld verlieren.40 Denn wenn es auch stimmt, dass dies Dinge sind, die der Herr gibt, wem er will,41 würde er sie allen schenken, wenn wir Seine Majestät so gern hätten, wie er uns mag. Er hat ja keinen anderen Wunsch, als jemanden zu haben, dem er es geben kann, da seine Reichtümer deswegen nicht abnehmen.

Anmerkungen
40 Auch dies ein häufiger Gedanke bei Teresa; vgl. 1M 1,2; 2,2.15; 3M 1,3; 2,11; 5M 1,2; 3,2.7; 4,6; 7M 2,8; 3,14; und viele weitere Stellen im Gesamtwerk.
41 Vgl. V 22,16; 39,10; 4M 1,2; 5M 1,12; 6M 8,5; CE 27,2; 31,4; Ve 5 und ferner V 21,9; 34,11; 39,9.

(Teresa von Avila, Wohnungen der Inneren Burg, Vollständige Neuübertragung, Gesammelte Werke Bd.4, Herder 2005, Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Ulrich Dobhan OCD, Elisabeth Peeters OCD)

12. Mucho me he divertido sin entenderlo. Perdonadme, hermanas, y creed que, llegada a estas grandezas de Dios, digo a hablar en ellas, no puede dejar de lastimarme mucho ver lo que perdemos por nuestra culpa. Porque, aunque es verdad que son cosas que las da el Señor a quien quiere, si quisiésemos a Su Majestad como El nos quiere, a todas las daría. No está deseando otra cosa, sino tener a quien dar, que no por eso se disminuyen sus riquezas.

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