Freitag, 8. September 2017

Priorin Sr. Mirjam (46) am 4. September in Himmelspforten verstorben

Die Priorin im Karmelitinnenkloster Himmelspforten in Würzburg, Sr. Mirjam von der Menschwerdung (OCD), ist am 4. September 2017 nach langer und schwerer Krankheit im Alter von nur 46 Jahren verstorben.

Christus will ich erkennen
und die Macht Seiner Auferstehung
und die Gemeinschaft mit Seinen Leiden;
Sein Tod soll mich prägen.
(Phil 3, 10)
(Professspruch)

 Sr. Mirjam von der Menschwerdung
(Claudia Gosepath)
geboren am 11.05.1971
Profess am 19.03.1995
gestorben am 04.09.2017


 Sr. Mirjam möge ruhen in Frieden.

Am 11. Mai 1971 in Dortmund geboren, durfte Claudia mit ihrem älteren Bruder eine kurze Zeit familiären Glücks erleben. Schon im Alter von fünf Jahren empfing sie – vorbereitet durch ihre Mutter – die Erstkommunion. Dass der Auferstehung die leidvolle Erfahrung des Todes vorausgeht, musste Claudia schon bald erfahren. Im Alter von 13 Jahren verlor sie ihren Vater und vier Monate später starb auch die Mutter nach langer, schwerer Krankheit. Bedingt durch die Pflegebedürftigkeit der Mutter mussten sie zuvor nach Haßfurt zur Oma umziehen. Nach dem Tod der Mutter blieb sie dort und machte 1990 ihr Abitur. Während des anschließenden Medizinstudiums in Würzburg machte sie mit ihrer Schulfreundin eine abenteuerliche Fahrradwallfahrt nach Lourdes, durch die das Leben beider eine unerwartete Wendung nahm. Sie traten nach dieser Pilgerfahrt kurz hintereinander bei uns ein. Ein Jahr später, am 25. März 1994, erhielt sie beim Noviziatsbeginn den Namen Sr. Mirjam von der Menschwerdung. - Von Anfang an ... 




Mittwoch, 9. August 2017

Unter dem Schutz der Mutter - Sr. Teresia Benedicta a Cruce (9. August)


Heute vor 75 Jahren, am 9. August 1942, wurde die Karmelitin Sr. Teresia Benedicta a Cruce, die bis zu ihrer Konversion zum katholischen Glauben als Jüdin Edith Stein bekannt war, im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.

Gerade auch in ihren letzten Lebensmonaten, die so bedrohlich für sie wurden, da die Schergen der Nazis auf der Suche nach den letzten verbliebenen Juden waren, wandte sich die treue Heilige Karmelitin nicht nur Jesus am Kreuz zu, sondern auch an Seine ,Unsere Liebe Frau' und Mutter, ja, sie stellte sich „Unter den Schutz der Mutter“: 


Heilige Karmelitin Theresia Benedicta a Cruce bitte für uns!

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Sub tutela Matris

O süße Mutter Maria, gib mir ein Herz,
frisch und offen wie das Herz eines Kindes
und durchsichtig wie das Wasser eines klaren Quells.

Gib mir ein edelmütiges Herz, das über erfahrene Verdrießlichkeiten
nicht nachsinnt und sie nicht nachprüft;
ein unverkümmertes Herz, das sich fröhlich gibt;
ein Herz, das Schwäche kennt
und darum innig fühlt und mitlebt;
ein tiefes und dankbares Herz,
das Kleinigkeiten nicht vernachlässigt.

Gib mir ein sanftes und demütiges Herz,
das liebt ohne Anspruch auf  Gegenliebe,
das in einem anderen Herzen voll Freude
den Platz freimacht für Deinen Sohn;
ein adliges und spannkräftiges Herz,
das bei Enttäuschungen nicht niedergeschlagen wird;
das nicht karg wird, nicht Ärgernis nimmt;
das durch Prüfungen nicht gelähmt wird;
das bei Unaufmerksamkeiten nicht verstimmt wird,
das bei Gleichgültigkeit nicht mutlos wird.

Aber gib mir ein Herz, das in seiner Liebe zu Jesus
angetrieben wird durch ein Verlangen
nach Jesu größerer Ehre und Glorie
und darin nicht eher zur Ruhe kommt
als im Himmel. Amen.

(aus: Edith Stein. Geistliche Texte II)

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Sonntag, 30. Juli 2017

Karmelitinnen können nicht alle Nonnen unterbringen

Die Unbeschuhten Karmelitinnen (OCD) aus dem Kloster in Morristown in (New-Jersey, USA) haben ein „Problem“; ihr Kloster ist zu klein geworden. Nun haben sie damit begonnen, eine Gründung vorzunehmen, in die sie einige ihrer Nonnen aussenden werden, um wieder Platz in der eigenen Gemeinschaft zu schaffen. So sollen wieder neue Novizinnen aufgenommen werden können.

Die Priorin des Klosters „Monastery of the Most Blessed Virgin Mary of Mount Carmel“, Mater Theresa Katulski, sagte: Wir sind Gott für das Wachstum unserer Gemeinschaft dankbar. Vor ein paar Jahren gab es so wenige von uns, - und jetzt suchen so viele junge Frauen nach Antworten auf den Aufruf des Herrn. Es ist ein Wunder, das vor unseren Augen geschieht.

Das Karmelitinnenkloster der Seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel erlebt eine zunehmende Zahl von Frauen, die eintreten möchten. Sie verspüren die Berufung zum kontemplativen Leben und lassen sich von dieser konkreten Gemeinschaft anlocken. In dem Kloster in Morristown ist aber nur Platz für 18 Nonnen. Nun waren sie bereits zu 21 Nonnen. Aus diesem Grund war es notwendig, eine neue Klostergemeinschaft zu gründen. Dies wird nun in Europa, auf der Insel Malta realisiert. In der nächsten Zeit werden dorthin fünf Schwestern übersiedeln, deren Aufgabe es sein wird, die Strukturen für die Schaffung einer Karmelitischen Klostergemeinschaft vorzubereiten.

Das weiterhin zunehmende Interesse am strengen und kompromisslosen Klosterleben beweist, dass Gebet und Kontemplation eine wirksame Antwort ist auf das Chaos und die Verwirrungen, die in der heutigen Welt und in der Kirche nicht fehlen.

Carmelite Monastery
189 Madison Avenue
Morristown, NJ 07960







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Dienstag, 18. Juli 2017

Geburtstag der heiligen Elisabeth von der Dreifaltigkeit – (18. Juli 1880)

Elisabeth Catez wurde am 18. Juli 1880 in einem Militärlager in einem kleinen Städtchen vor den Toren von Bourges geboren und am 22. Juli, am Fest der hl. Maria Magdalena, getauft. Die Familie übersiedelte nach Auxonne, dann nach Dijon in Burgund. Elisabeth hatte ein sehr lebhaftes, heftiges, cholerisches Temperament. Im Alter von sieben Jahren verlor sie ihren Vater, der 55-jährig an Herzversagen stirbt. Elisabeth war hochmusikalisch. Ihre Mutter schrieb sie im Alter von acht Jahren im Konservatorium in Dijon ein, wo sie mit dreizehn Jahren den ersten Preis für Klavier gewann.




Die erste Beichte im Jahr 1887 und ihre erste heilige Kommunion im Jahr 1891 waren entscheidende Gnadenmomente für ihr späteres Leben. Sie empfand zutiefst die Wirklichkeit Gottes in ihr. Nun bekämpfte sie entschlossen die Fehler ihres Charakters.

In Dijon war es Brauch, am Nachmittag nach der Erstkommunion einen Besuch im Karmel zu machen. Die Priorin des Karmel erklärte ihr die Bedeutung ihres Namens: Elisabeth bedeutet „Haus Gottes“. Dieses Wort, in dem Elisabeth ihr ganzes Lebensprogramm sah, hatte Elisabeth nie mehr vergessen: Sie wollte von nun an ein Haus Gottes sein, das von der heiligsten Dreifaltigkeit bewohnt ist.

Mit 14 Jahren legte sie ganz spontan als Antwort auf die Liebe Gottes, nach der hl. Kommunion das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. Sie wollte Jesus ganz gehören. Bald danach wusste sie sich in den Karmel gerufen. Nach jahrelangem Widerstand ihrer Mutter trat Elisabeth am 2. August 1901 im Alter von 21 Jahren in den Karmel St. Josef in Dijon ein. Nach kaum vier Monaten Postulat wurde Elisabeth am 8. Dezember eingekleidet und erhielt den Ordensnamen „Elisabeth von der heiligsten Dreifaltigkeit“. In einem Brief von Ende September 1903 schrieb sie: „Mein ganzes Bemühen besteht darin, in mein Inneres einzugehen und mich in jene Drei zu verlieren, die dort sind.“

Im November 1904 verfasste sie ein berühmt gewordenes Gebet zur heiligsten Dreifaltigkeit, das ihre tiefe Schau dieses Geheimnisses und ihr inneres Leben mit den drei göttlichen Personen widerspiegelt.

In der folgenden Zeit durchlebte sie eine Zeit der inneren Trockenheit und Dürre. Im reinen Glauben legte sie am 11. Januar 1903 die ewige Profess ab. Aus den Paulusbriefen schöpfte sie viel Trost und Kraft und besonders das Wort aus dem Epheserbrief „bestimmt zum Lob seiner Herrlichkeit“ (Eph 1,12) war das Thema für die folgenden drei Jahre bis zu ihrem Tod: „Laudem gloriae“ ist für sie ihr „Neuer Name“ (vgl. Offb 2,17),  ihre Aufgabe für die Ewigkeit.

Im Sommer 1903 traten die ersten Anzeichen der Addisonschen Krankheit auf. Ende März 1906 musste Elisabeth für die letzten acht Monate ihres Lebens auf die Krankenabteilung des Karmels übersiedeln.  In dieser so schmerzensreichen Zeit verfasste Elisabeth vier geistliche Traktate. Am Morgen des 9. November, dem Weihetag der Lateranbasilika starb sie. Ihre letzten Worte waren: „Ich gehe zum Licht, zur Liebe und zum Leben.“

Ihr Gedenktag wird im Karmel am 8. November gefeiert.

SIEHE HIER

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Montag, 6. März 2017

Goldenes Profeßjubiläum im Karmel von Witten



Am 4. Februar 2017 
feierte Sr. Elisabeth OCD 
im Karmelitinnenkloster „Maria, Vermittlerin aller Gnaden“ in Witten 
ihr Goldenes Profeßjubiläum.


Herr, deine Liebe will ich preisen,

mit der dein Herz mich stets umfängt.

und deiner Treue Dank erweisen,

die alle meine Schritte lenkt.

Du bist bei mir auf dieser Erde,

Du gehst mit mir des Lebens Bahn.

Du willst, dass ich einst selig werde;

Dein Herze zieht mich himmelan.




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