Sonntag, 22. Juli 2012

S. Teresa: Die innere Burg – Castillo - 134


6.W.K.3.8. Trotz all dieser Kämpfe, und auch wenn es jemanden gibt, der zu dieser Person selbst sagt, das sei doch alles Unsinn (ich meine die Beichtväter, mit denen sie solche Dinge besprechen), und trotz noch so vieler Misserfolge, die einem zu verstehen geben, dass diese Worte nicht in Erfüllung gehen können, bleibt da doch – was weiß ich, wo – ein Funke so lebendig, dass es geschehen soll, so dass sie, selbst wenn sie wollte, nicht verhindern könnte, dass dieser Funke von Gewissheit in ihr lebendig ist, mögen auch alle sonstigen Hoffnungen erstorben sein. Und am Ende erfüllt sich – wie ich schon sagte 28 – das Wort des Herrn, und die Seele ist so glücklich und froh, dass sie nichts lieber täte, als Seine Majestät immerfort zu loben, nicht nur des eigentlichen Werkes wegen, obwohl ihr sehr viel daran liegt, sondern viel mehr noch, weil sie die Erfüllung dessen erlebt, was ihr gesagt wurde.

Anmerkungen
28 Im vorigen Absatz.

(Teresa von Avila, Wohnungen der Inneren Burg, Vollständige Neuübertragung, Gesammelte Werke Bd.4, Herder 2005, Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Ulrich Dobhan OCD, Elisabeth Peeters OCD)


8. Con todos estos combates, aunque haya quien diga a la misma persona que son disparates digo los confesores con quien se tartan estas cosas), y con cuantos malos sucesos hubiere para dar  entender que no se pueden cumplir, queda una centella -no sé dónde- tan viva de que será, aunque todas las demás esperanzas estén muertas, que no podría, aunque quisiese, dejar de estar viva aquella centella de seguridad. Y en fin -como he dicho- se cumple la palabra del Señor, y queda el alma tan contenta y alegre, que no querría sino alabar siempre a Su Majestad y mucho más por ver cumplido lo que se le había dicho, que por la misma obra, aunque le vaya muy mucho en ella.

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