Montag, 16. Juli 2012

Maria vom Berge Karmel


Flos Carmeli - Maria, die Blume des Karmel

Flos Carmeli,
vitis florigera,
splendor caeli,
Virgo puerpera
singularis.
Mater mitis,
sed viri nescia,
carmelitis
esto propitia,
stella maris.

Blume auf Karmels Höh'n,
Weinstock an Blüten reich
Zierde des Himmels-,
Mutter und Jungfrau gleich,
du einzig Hehre.
Du gute Mutter,
du nur vom Geist erkannt:
uns Karmeliten
reich deine Hand,
o Stern des Meeres.


Die zurückgeschnittene Blume des Karmel 
erhebt sich nun lebhafter

Tafel an der Mauer zur Klosterkirche der Karmelitinnen in Witten




Am Ende des „Geistlichen Gesang“, eines Werkes des heiligen Johannes vom Kreuz, resümiert er über diese Schrift:

„All diese Vollkommenheiten und Zubereitungen stellt die Braut ihrem Geliebten, dem Sohne Gottes, mit dem Wunsche vor Augen, er möchte ihr, nachdem er sie in den Stand der mystischen Vermählung in der streitenden Kirche erhoben, von dieser hinüberführen zur glorreichen Vermählung der triumphierenden Kirche. Dahin möge er alle gnädigst gelangen lassen, die den süßesten Namen Jesu, des Bräutigams der getreuen Seelen, anrufen, dem da Ehre und Verherrlichung sei mit dem Vater und dem Heiligen Geiste in alle Ewigkeit! Amen.“

Maria ist auch ein Sinnbild für die Kirche, unsere Mutter im Glauben.

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