Dienstag, 28. Oktober 2014

Was soll aber der tun, . . .

der lange Zeit nur Trockenheit, Ekel und Überdruss und eine so große Unlust zum Wasserschöpfen in sich verspürt, dass er versucht wird, alles aufzugeben?

Er würde es wohl auch tun, wenn ihn nicht der Gedanke, dass er durch seine Ausdauer dem Herrn des Gartens einen Dienst erweist und Freude bereitet, sowie Rücksicht auf seine bisherigen Bemühungen, die alle umsonst gewesen wären, und die Hoffnung auf den aus seiner so harten Arbeit zu erzielenden Gewinn stärkten.

Leben 110

(260-20141028)

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