Donnerstag, 30. Oktober 2014

Er helfe dem Herrn das Kreuz tragen . . .

und beherzige, dass dieser sein ganzes Leben lang damit belastet war. Er verlange dessen Reich nicht hienieden schon und gebe das Gebet niemals auf.

Mag darum die Trockenheit, die er zu leiden hat, auch das ganze Leben hindurch andauern, so soll doch sein Entschluss feststehen, Christus mit dem Kreuz nicht fallen zu lassen.

Es wird die Zeit kommen, in der ihm alles auf einmal bezahlt wird; darum fürchte er nicht, dass seine Arbeit vergebens sei. Er dient ja einem guten Herrn, der ihm dabei zusieht.

Die bösen Gedanken aber achte er nicht und bedenke, dass der böse Feind auch dem heiligen Hieronymus in der Wüste solche eingegeben hat.

Leben 111

(262-20141030)

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