Donnerstag, 13. August 2015

Quelle aller Güter

Weiter verleiht der Herr dieser Seele eine mit Demut und Furcht gepaarte Sicherheit, dass sie selig werde. Er vertreibt sofort die knechtische Furcht aus ihr und verschafft ihr eine große Zunahme der kindlichen Furcht.

Die Seele nimmt hier wahr, dass ihre Liebe zu Gott eine ganz uneigennützige zu sein beginnt, und sie verlangt nach Zeiten der Einsamkeit, um das ihr zuteil gewordene Gut besser genießen zu können.

Die Gnade, die Gott der Seele in diesem Gebete erweist, ist für sie eine Quelle aller Güter.

Leben 149

(449-20150813)


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