Donnerstag, 11. September 2014

Wir behalten unsere Neigungen.

Wir suchen nicht unsere Begierden ins Werk zu setzen und sie vollends von der Erde zu erheben und verlangen zugleich viele geistige Tröstungen zu haben.

Das reimt sich doch wohl nicht zusammen; das eine ist, wie mir scheint, mit dem anderen unvereinbar.

Weil wir also nicht alles völlig auf einmal hergeben, darum wird auch der Schatz der vollkommenen Liebe uns nicht auf einmal zuteil.

Möge es indes dem Herrn gefallen, uns diesen Schatz wenigstens tropfenweise zukommen zu lassen, und sollte es uns auch alle Mühen der Welt kosten!

Leben 107

(246-20140911)

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