Freitag, 5. Juni 2015

Sicherlich fehlt es nicht an Gott.

Verleiht ja Seine Majestät die Gnade, bis hierher zu gelangen, darum glaube ich auch, daß Gott nicht aufhören werde, viele weitere Gnaden zu spenden, wenn wir nicht durch unsere Schuld ihn hindern.

In dieser Hinsicht ist viel daran gelegen, daß die Seele, die bis hierher gelangt ist, ihre hohe Würde und die große Gnade, die ihr der Herr erwiesen hat, erkenne und einsehe, wie ihr Wandel billigermaßen nicht auf Erden sein dürfte, da die göttliche Güte sie jetzt schon zu einer Bürgerin des Himmels zu machen scheint, wenn sie dieses Glück nicht durch eigene Schuld verscherzt.

Leben 141

(407-20150605)


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