Sonntag, 30. Oktober 2011

Karmelitinnen in Brasilien


Carmelo nossa Senhora do sorisso e Santa Teresinha

Karmel unserer lieben Frau vom Lächeln und der heiligen Therese

Nach wie vor gilt der Nordosten als das Armenhaus Brasiliens. Der emeritierte Erzbischof von Natal, Dom Heitor de Araujo Sales, betreut noch immer zahlreiche Projekte. Es war sein Herzenswunsch, kontemplative Schwestern in das Erzbistum zu holen, da es dort noch kein einziges beschauliches Kloster gab.


Besonders am Herzen liegen ihm die Karmelitinnen. Sie kamen schließlich auf seinen Wunsch hin in das Erzbistum. Die fünf Schwestern sind vorübergehend in einem Bistumseigenen Gebäude  untergekommen, aber es platzt bereits jetzt aus allen Nähten. Es können noch keine jungen Berufungen aufgenommen werden, obwohl bereits jetzt sieben Mädchen in das Kloster eintreten möchten.

Ebenfalls gibt es zu wenig Platz, damit die Schwestern selbstständig ihren Lebensunterhalt erwirtschaften  können. Außer nur einer Nähmaschine in einem winzigen Raum haben sie keine Arbeitsmöglichkeiten. Sie möchten gerne eine Kerzenwerkstatt eröffnen, damit sie nicht nur auf Spenden angewiesen sind
Nun soll endlich ein neues Kloster gebaut werden. Bis es jedoch soweit ist, werden noch einige Jahre vergehen. Das Projekt wird von „Kirche in Not“ unterstützt.



 

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