Samstag, 28. Juli 2012

S. Teresa: Die innere Burg – Castillo - 140

6.W.K.3.14. Drittens, weil das eine so ist, wie wenn man etwas hört, während das aus der Einbildung wie bei einem ist, der nach und nach zusammenbastelt, was er selbst gern gesagt bekommen würde. 38

Anmerkungen
38 Vgl. V 25,3.4.6. Teresa grenzt hier eine innere Ansprache göttlichen Ursprungs gegen mühsam ausgedachte eigene Wunschbilder ab. Halluzinationen oder Bilder aus dem Unbewussten sind nicht Thema ihrer Erörterung (siehe auch Anmerkung zu 6M 3,12). Aus heutiger Sicht erscheint das Kriterium der positiven Wirkungen (etwa ihre innere Verwandlung, von der sie in V 23 eindrucksvoll berichtet) überzeugender.

(Teresa von Avila, Wohnungen der Inneren Burg, Vollständige Neuübertragung, Gesammelte Werke Bd.4, Herder 2005, Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von Ulrich Dobhan OCD, Elisabeth Peeters OCD)


14. La tercera, porque lo uno es como quien oye, y lo de la imaginación es como quien va componiendo lo que él mismo quiere que le digan, poco a poco.

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6.W.K.3.15. Viertens, weil es ganz andere Worte sind und man mit einem vieles versteht, was unser Verstand sich niemals so schnell zurechtlegen könnte.

15. La cuarta, porque las palabras son muy diferentes, y con una se comprende mucho, lo que nuestro entendimiento no podría componer tan de presto.

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