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Samstag, 26. September 2015

14. Station - Grabesruhe


14. Station  -  Jesus wird ins Grab gelegt.

Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und sagen Dir Dank. 

Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

Nun ist es ganz still geworden. Wenige Getreue tragen den Herrn zu Grab. Die Hoffnung selber steigt nun nieder in die Hoffnungslosigkeit des Grabes. Nun gibt es keine Hoffnungslosigkeit mehr auf Erden. Über diesem Zug liegt ein stiller Friede: der Friede siegreicher Vollendung. Bald kommt die Zeit der Herrlichkeit, denn das Grab ist nicht die letzte Stätte und der Tod nicht das letzte Wort, sondern die Auferstehung und das Leben. "Wenn wir mit Christus leiden und in den Tod gehen, werden wir auch mit ihm auferstehen und verherrlicht werden." - Herr, das Felsengrab, in welchem Du ruhst, ist nun der Tabernakel; dort darf ich Deinen heiligsten Leib und Dein Kostbares Blut anbeten, ja, ich darf durch den Besitz Deiner Erlösungsgnaden selber ein lebendiger Tempel sein. Noch ist der Weg zum ewigen Leben eng und die Pforte schmal, aber Dein Kostbares Blut wird mich retten. Gehe Du mit mir den Kreuzweg meines Lebens, dann finde ich heim zum Vater.


Gekreuzigter Herr Jesus Christus!
Erbarme Dich unser!



Samstag, 30. Mai 2015

"OK, jetzt werde ich 18 und ich bin erwachsen"

"Jetzt mache ich was ich will!"

Aber was ist es: was ich will?

Niemand fragt: was ist Freiheit.
Was tue ich mit meiner Freiheit?

Gott allein genügt.
Von der Freiheit hinter Klostermauern.

2013 besuchte ein Filmteam die Karmelitinnen in ihrem Kloster oberhalb von Innsbruck.



+
Beten wir um Novizinnen 
und bitten wir den Heiligen Geist, 
damit er junge Frauen erleuchte, zu erkennen, 
wenn der Herr sie in den Karmel ruft.
+
Heiliger Geist, 
sei auch mit den Priorinnen und Novizenmeisterinnen, 
damit diese Verständnis haben für die jungen Frauen 
und ihnen vermitteln können, dass es lohnt,
sich auf den Weg des Karmel zu begeben.


Mittwoch, 15. April 2015

Hilf uns, o Herr!

Gepriesen seist du, o Herr,
daß du mich zu einem so unfähigen
und nutzlosen Wesen gemacht hast!

Aber noch mehr preise ich dich,
daß du so viele erweckst,
auf daß sie uns erwecken.

Wir sollten für die, die uns Licht bringen,
recht anhaltend beten.
Was wären wir wohl ohne sie
bei den großen Stürmen, 
die sich gegenwärtig
in der Kirche erheben? 

Hat es unter ihnen auch schlechte gegeben,
so leuchten die guten umso mehr.
Der Herr wolle diese an seiner Hand halten
und ihnen beistehen, damit sie uns
helfen mögen! Amen.

Leben 131

(374-20150415)

Freitag, 27. März 2015

Gebet zur hl. Teresa von Jesus

- auf einem Bild des Kamelitenklosters Würzburg
zum 500. Jubiläum ihrer Geburt am 28. März 1515.

Heilige Mutter Teresa von Avila!
Du hast dich ganz in den Dienst der Liebe gestellt.
Lehre uns, mit Entschlossenheit und Treue
den Weg des inneren Betens zu gehen,
im Aufmerken auf den dreifaltigen Gott, unseren Herrn,
der im Innersten unseres Wesens immer zugegen ist.

Festige in uns das Fundament
der wahren Demut,
der neuen Einübung des Loslassens,
der bedingungslosen Liebe zum Mitmenschen
in der Schule Marias, unserer Mutter.

Schenke uns von deiner
brennenden apostolischen Liebe zur Kirche.
Jesus sei unsere Freude,
unsere Hoffnung und unsere Kraft,
die unerschöpfliche Quelle
in der tiefsten Tiefe unseres Menschseins.

Segne unsere große Karmelfamilie,
und alle, die aus dem Geist des Karmel leben.
Lehre uns, aus ganzem Herzen mit dir zu beten:
"Dein bin ich, geboren für dch,
Was verfügst du über mich?" Amen.

Samstag, 16. August 2014

Schweigen – Heiliger Josef

Heiliger Josef, Schutzpatron des Karmel,
rege uns an 
zum Glauben und zur eifrigen Liebe
an Jesus und die Jungfrau Maria!

„Gott will in Seiner hl. Kirche
immer Schweigende haben
nach Josefs Art.
Darum lädt Er auch heute noch
Menschen den Beruf
des Schweigens auf.
In ihrem Schweigen
lauscht die gesamte Kirche
auf das Wort
des ewigen Vaters.“ 

(Sr. Maria Cordis / Oda Schneider)

St. Josef von Schnetzenhausen

Der hl. Josef möchte uns besonders auf seine Tugenden aufmerksam machen: die Reinheit, der Gehorsam, das Schweigen und die Demut.

„Heiliger Josef, der Schweigende:  Das Schweigen Josefs ist nicht Ausdruck innerer Leere, sondern im Gegenteil der Fülle des Glaubens, den er im Herzen trägt und der alle seine Gedanken und Handlungen leitet. Durch dieses Schweigen bewahrt Josef gemeinsam mit Maria das Wort Gottes, das er in der Heiligen Schrift kennengelernt hatte, und stellt ihm fortwährend die Ereignisse im Leben Jesu gegenüber; sein Schweigen ist durchdrungen vom beständigem Gebet - ein Gebet des Lobpreises an den Herrn, der Anbetung seines heiligen Willens und der vollkommenen Hingabe an seine Vorsehung.“

(Papst Benedikt XVI. über den hl. Josef)


Montag, 14. Juli 2014

Gebet zur Karmelkönigin

Maria König des Karmels

Gebenedeite Jungfrau, du bist voll der Gnaden, 
die Königin der Heiligen. 
Gerne verehre ich dich unter dem Titel 
“Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel”. 

Er erinnert mich an die Zeit des Propheten Elias. Damals wurdest du über dem Karmel vorgebildet durch die kleine Wolke, die immer größer wurde und einen wohltuenden Regen brachte. Es war ein Sinnbild der Gnaden, die du uns gebracht, die uns Menschen heiligen. Seit den Zeiten der Apostel wirst du verehrt unter diesem geheimnisvollen Titel.

Eine Freude ist es mir, wenn ich daran denke, dass wir deinen ältesten Verehrern uns anschließen und mit ihnen dich grüßen dürfen: Du Zierde des Karmels, du Ruhm des Libanon, du reinste Lilie, du geheimnisvolle Rose im blühenden Garten der Kirche.

Doch denke an mich Armen, du Jungfrau der Jungfrauen, und zeige, dass du meine Mutter bist! Gieße über mich immer wirkungsvoller das Licht des Glaubens aus, der die selig machte! Entzünde in mir die himmlische Liebe, mit der du deinen Sohn Jesus Christus geliebt hast!

Ich bin voll geistiger und leiblicher Not. Seelische und körperliche Leiden kommen von allen Seiten in großer Zahl über mich. Darum berge ich mich wie ein Kind unter deinem mütterlichen Schutz.

Mutter Gottes, du vermagst so viel. 
Erflehe mir von Jesus, dem hochgebenedeiten, 
die himmlischen Tugenden 
der Demut, Reinheit und Sanftmut! 
Sie waren der schönste Schmuck deiner makellosen Seele. 
Gib, dass ich stark bleibe in den Versuchungen und Bitternissen, 
die so häufig über mich kommen!

Und wenn einst nach Gottes Willen 
meine irdische Pilgerfahrt zu Ende geht, 
dann gib, dass meine Seele durch die Verdienste Jesu Christi 
und deine Fürsprache eingehen darf 
in die himmlische Herrlichkeit. 
Amen.

(Ablassgebet gem. Päpstl. Breve v. 12. April 1927; Pönit. 29. Apri. 1935. – Zit. nach: Paulus Deusdedit (Hrsg.), Trag das Skapulier! Was wir über das Karmelskapulier wissen sollen. © Theresia-Verlag 1996-2010 [ISBN 3-908542-48-0], Franziska-Verlag CH-6424 Lauerz [o.J.], S. 96 f. – ISBN978-3-03749-509-4. – Mit kirchlicher Druckerlaubnis)


Sonntag, 13. Juli 2014

Oration

Großer und heiliger Gott, 
du hast den Orden vom Berge Karmel 
unter den besonderen Schutz der allerseligsten Jungfrau 
und Gottesmutter Maria gestellt. 
Voll Freude feiern wir heute ihr Gedächtnis. 
Führe uns unter ihrem Schutz zum Berg der Herrlichkeit, 
zu Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes 
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

+

Großer und heiliger Gott, 
du hast den Berg Karmel schon im Alten Bund 
durch das Wirken der Propheten ausgezeichnet 
und ihn auch im Neuen Bund zu einer Stätte der Beschauung erwählt, 
zu einem Heiligtum der jungfräulichen Mutter Maria. 
Gib uns auf ihre Fürsprache die Freude, 
im Gebet deine Nähe zu erfahren. 
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


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