Montag, 25. August 2014

Dankbarkeit für die Wohltaten -7

Diese aber ist so groß,
dass er auch einer so armen, bösen und
alles Verdienstes baren Seele,
wie die meinige es ist,
für die schon das erstgenannte Kleinod genug,
ja überflüssig genug gewesen wäre,
noch größere Reichtümer geschenkt hat,
als sie zu wünschen gewusst hätte.

Leben 101f

(231-20140825)

Sonntag, 24. August 2014

Heilig-Kreuz-Karmel Bärnbach

„Im Sommer 1972 wandte sich Herr Pfarrer Msgr. Dr. Friedrich Zeck mit der Bitte einer Karmelneugründung an den Mariazeller Karmel. Trotz wiederholter Absagen der Schwestern wurde er nicht müde, diese Bitte immer wieder neu vorzubringen. Dank der Bemühungen des damaligen Diözesanbischofs Dr. Johann Weber, der die Niederlassung einer kontemplativen Ordensgemeinschaft in diesem weststeirischen Industriegebiet sehr befürwortete und förderte, und der im Juni 1974 persönlich nach Rom fuhr, um beim Ordensgeneral die notwendige Erlaubnis für die Klostergründung einzuholen, konnte im Frühjahr 1975 bereits mit dem Karmelbau begonnen werden.“


„Gebet, verstanden als eine Freundschaftsbeziehung mit dem Dreifaltigen Gott,  ist eine Angelegenheit der Liebe. Und Liebe lässt sich nicht auf wenige Stunden des Tages beschränken. Wenn man jemanden liebt, dann umfasst die Liebe alle Lebensbereiche, egal womit man beschäftigt ist. Das Gebet umfasst also nicht nur die morgendliche und abendliche Gebetsstunde, wie sie für das Innere Gebet im Tagesablauf vorgesehen sind, sondern ist darüber hinaus eine Haltung der Sammlung, ein Streben nach tiefer Vereinigung mit dem lebendigen Gott während des Tages. Nur wenn kontemplatives Beten als ein beständiges In-Beziehung-sein mit dem liebend anwesenden Gott gelebt wird, kann der Prozess der Umgestaltung, wie ihn die Tradition des Karmel immer wieder beschreibt, stattfinden und so den Einzelnen aus den Fixierungen des eigenen ICH lösen und in die Freiheit der Liebe führen.“




Samstag, 23. August 2014

Dankbarkeit für die Wohltaten -6

Es ist klar, 
dass solche Seelen 
sich als größerer Schuldner Gottes und 
zu seinem Dienste noch mehr verpflichtet 
halten müssen wie zuvor, 
da sie sehen, 
dass sie von dergleichen Gütern nichts besessen, 
sondern alles der Freigiebigkeit des Herrn 
zu verdanken haben.

Leben 101

(230-20140823)

Freitag, 22. August 2014

Dankbarkeit für die Wohltaten -5

Und wie erst, 
wenn man sich im Besitze anderer, 
noch kostbarerer Kleinodien sieht, 
dergleichen einige Diener Gottes 
schon empfangen haben, 
z. B. der Verachtung der Welt 
und seiner selbst?

Leben 101

(229-20140822)


Donnerstag, 21. August 2014

Dankbarkeit für die Wohltaten -4

In dieser Liebe aber besteht das ganze Gut des auf Demut gegründeten Gebetes.

Leben 101

(228-20140821)

Mittwoch, 20. August 2014

Dankbarkeit für die Wohltaten -3

Siehe, das ist das Kleinod, 
das mit Gewalt 
mich zum Lieben antreibt, 
sooft ich mich erinnere, 
dass es mir geschenkt wurde und 
dass ich es jetzt besitze.

Leben 101

(227-20140820)

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