Gar
bald stellt sich in der Seele eine große Kälte ein. Denn wie sehr sie sich
auch, um die Süßigkeit dieses Gebetes zu kosten, bemühen mag, das Feuer
anzufachen, so scheint es doch, so schütte sie Wasser auf das Fünklein, um es
auszulöschen.
Dieses
Fünklein nun, das von Gott in die Seele gesenkt wird, macht, so klein es auch
sei, ein starkes Geprassel, und wenn man es nicht durch eigene Schuld
auslöscht, so zündet es allmählich jenes große Feuer an, das in Flammen der
glühenden Liebe Gottes auflodert, die Seine Majestät vollkommenen Seelen
verleiht.
Leben
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(415-20150617)